Zentrumshaus-Update 2017

Neuerungen und Renovierungen –

Im Herbst 1999 hat S.E. Ayang Rinpoche unser neues Zentrumshaus in der Oppenhoffallee offiziell er├Âffnet. Ungef├Ąhr eineinhalb Jahre vorher haben verschiedene Handwerksfirmen und wir begonnen, das Haus zu renovieren und ihm ein neues, freundliches und nat├╝rlich auch buddhistisches Gesicht zu geben. Dieser umfangreiche Einsatz hat sowohl die Substanz als auch das Erscheinungsbild nachhaltig gepr├Ągt, sodass wir ├╝ber viele Jahre nur wenige Reparatur- und Renovierungsarbeiten zu erledigen hatten, wie z.B. das Ersetzen von Sp├╝lk├Ąsten und Armaturen, T├╝rklinken und Thermostaten. In h├Ąufig benutzten Bereichen wie dem Treppenhaus und dem Gartenraum wurden die W├Ąnde gestrichen. Als gr├Â├čere Ma├čnahmen mussten lediglich die Fassade einmal gestrichen und das Dach und die Heizung erneuert werden. Diesen Arbeiten waren schon 1999 von den Architekten als notwendig genannt worden und konnten in den letzten Jahren umgesetzt werden.

Der Garten

Garten vorher├ťber viele Jahre hinweg hat sich T├Ąndsin T. Karuna (Ani Elke) um den Zentrumsgarten gek├╝mmert und ihn zu einem kleinen Idyll werden lassen. Die gro├če Vielfalt der Pflanzen, B├Ąume und Str├Ąucher pr├Ągte diesen Teil des Zentrums, der insbesondere im Fr├╝hling und Sommer sehr ├╝ppig und farbenfroh erbl├╝hte. Die vielen Meter an Beeten um den gepflasterten Innenbereich mit dem Gebetsrad wollten aber auch geb├╝ckt oder auf Knien in vielen Stunden gepflegt werden, damit nicht alles immer wieder zuwucherte oder von unerw├╝nschten Pflanzen dominiert wurde. T├Ąndsin Karuna konnte diese Arbeiten nicht immer alleine ausf├╝hren und so gab es auch immer wieder ehrenamtliche oder professionelle Hilfe.

Im Sommer haben wir uns entschlossen, mit Hilfe eines G├Ąrtners den Aufwand f├╝r die Pflege zu verringern, indem zunGarten nachher1├Ąchst drei der vier Beete umgestaltet wurden. Dabei wurde die gesamte Erde von allen kleineren Pflanzen und Wurzeln befreit. Nur einige gr├Â├čere Pflanzen und die B├Ąume und Str├Ąucher blieben stehen. Auf die Erde kam eine wasserdurchl├Ąssige Folie, durch die kein Unkraut wachsen kann. Auf die Folie wurde schlie├člich Rindenmulch von Pinien verteilt, so dass eine gleichm├Ą├čige OGarten nachher3berfl├Ąche entstand. Dadurch haben die Beete einen anderen Charakter bekommen und der Garten wirkt etwas luftiger. Da die Gartenmauern vor zwei Jahren erneuert bzw. renoviert und gestrichen worden waren, kommen sie jetzt wieder mehr zur Geltung.

F├╝r die Pflege der Beete ist es jetzt ausreichend, abgefallene Bl├Ątter und Kiefernnadeln sowie an den R├Ąndern wachsendes Gr├╝n zu entfernen. Es bleiben noch gen├╝gend T├Ątigkeiten ├╝brig, um das Pflaster, die Terrassen sowie die Kellertreppe sauber zu halten. Bis zum n├Ąchsten Fr├╝hjahr haben wir vor, auch das vierte Beet in gleicher Weise umgestalten zu lassen.

Die Tische

Das sch├Âne Wetter zweier Sommertage haben Adi und ich genutzt, um die drei Holztische des Essraums und die Tischchen des Meditationsraums im Garten abzuschlMeditationstischeifen und neu zu einzu├Âlen. Im Laufe der Zeit haben sich durch Tassen usw. verschiedene R├Ąnder und Flecken gebildet und durch die regelm├Ą├čige Benutzung wurde die Oberfl├Ąche immer dunkler.
Nun sehen die Tische wieder aus wie neu und sollten uns f├╝r die n├Ąchsten Jahre einen sch├Ânen Anblick bieten.

Das Treppenhaus

Es gibt wahrscheinlich, wenn ├╝berhaupt, nur sehr wenige H├Ąuser, die eine rot-gelb gestrichene Treppe haben ÔÇô ein Markenzeichen unseres Zen-trums. Trotz verschiedenster Versuche, die Eichentreppe von den fr├╝heren Farbschichten zu befreien, ist dies bei der Renovierung 1999 nicht gelungen und wir hatten uns nach vielen Ausbesserungen insbesondere auf den Podesten f├╝r einen neuen Anstrich entschieden, wobei die roten Stufen etwas heller wurden als urspr├╝nglich geplant.

Nach 18 Jahren waren nun insbesondere im unteren Bereich des Treppenhauses st├Ąrkere Gebrauchsspuren zu sehen. Ein qualifizierter Malermeister, den wir von fr├╝heren Arbeiten im Haus kennen, konnte uns gut beraten und die Arbeiten ausf├╝hren. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Der dunklere Farbton vermittelt einen warmen Eindruck.

Der Keller

BadDie Damen- und Herrenb├Ąder im Keller grenzen an die Au├čenmauern des Hauses. Wie es bei Altbauten h├Ąufig der Fall ist, ist die Isolierung in diesem Bereich nicht optimal ausgef├╝hrt, sodass Feuchtigkeit in die Mauern zieht. Trotz regelm├Ą├čigen L├╝ftens war die Farbe in einigen Bereichen abgebl├Ąttert und nat├╝rlich hinterl├Ąsst auch die Nutzung der R├Ąume ihre Spuren. Jetzt leuchtet alles wieder gleichm├Ą├čig in einem warmen hellen Gelb.

Sein Meisterst├╝ck hat unser Maler allerdings im Kellerflur vollbracht. Durch das Versetzen einer T├╝r beim Umbau des Kellers 1998 gab es einen Bruch, da nur im vorderen Teil des Kellerflures Marmor verlegt war. Der zweite Teil sollte neu gemacht werden, aber es ist in all den Jahren nie dazu gekommen. Nach einigem Z├Âgern hat sich unser Maler daran begeben, auf diesem Teil des Flures Marmorplatten auf die graue Fl├Ąche zu malen! Das Ergebnis ist so gut, dass man nicht mehr sehen kann, wo der echte Marmor aufh├Ârt und der gemalte anf├Ąngt ÔÇô ein wirkliches Kunstwerk! Drei Schichten Klarlack sollen es f├╝r viele Jahre sch├╝tzen.

Der Altar

AltarGut 10 Jahre ist es her, dass wir einen neuen Altar gebaut haben, um der gro├čen Buddha Amitabha Statue, die wir kurz zuvor bekommen hatten, und den vielen anderen Statuen und Objekten einen w├╝rdigen Platz zu geben. Wir haben damals auf ein System zur├╝ckgegriffen, dass einfach aufzubauen ist, aber viele Gestaltungsm├Âglichkeiten bietet. Allerdings kann man auch bei einem solchen System nicht alles frei w├Ąhlen. Was immer etwas st├Ârte, waren die metallenen Eckprofile, die jedes Element hatte. Ihre silbrige Farbe war insbesondere im Bereich der Unterschr├Ąnke mit den Schubladen sehr pr├Ągnant. Diese sind jetzt goldfarben und passen sich damit besser an das Holz und die Statuen an. Es f├Ąllt nicht jedem direkt auf, aber der Gesamteindruck ist doch ein anderer.
In dem Zusammenhang konnten wir es nicht lassen, auch den ÔÇ×ZapfenÔÇť am Gel├Ąnderanfang im Eingangsbereich des Hauses wieder zu ÔÇÜvergoldenÔÇś. Achtet beim n├Ąchsten Mal darauf, wenn ihr wieder ins Zen-trum kommt!

Die St├╝hle

Als wir mit dem Zentrum von der R├╝tscherstra├če in die Oppenhoffallee zogen, standen uns viel gr├Â├čere R├Ąumlichkeiten als vorher zur Verf├╝gung, die erst einmal mit M├Âbeln, Teppichen usw. ausgestattet werden mussten. Wir hatten gro├čes Gl├╝ck, dass wir ├╝ber eine Bekannte aus D├╝sseldorf Kontakt zu einem Restaurant bekamen, das von buddhistischen Praktizierenden gef├╝hrt wurde. Das Restaurant war komplett mit Stokke-St├╝hlen ausgestattet, deren Bez├╝ge nach neun Jahren Nutzung nicht mehr den Anforderungen gen├╝gten. Alter StuhlWir waren sehr froh, einen ganzen Schwung dieser tollen St├╝hle bekommen zu k├Ânnen. Nach einer Reinigungsaktion haben sie uns und allen, die auf ihnen bei Seminaren oder anderen Besuchen im Zentrum gesessen haben, gute Dienste geleistet.

Neuer StuhlMittlerweile sind die St├╝hle mehr als 25 Jahre alt und weisen einige Verschmutzungen und Sch├Ąden an den Bez├╝gen auf. Das Reparieren und Reinigen ist bei so vielen St├╝hlen sehr aufwendig. Zudem sind die Kufen bei der Verwendung im Essraum nicht so g├╝nstig, da man sich aufgrund des geringen Platzes schnell die Zehen sto├čen kann, was einige wahrscheinlich in schmerzhafter Erinnerung haben.
Wir haben uns daher entschlossen, neue Holzst├╝hle mit Polsterung f├╝r den Essraum zu bestellen.Mittlerweile sind sie auch geliefert, m├╝ssen aber noch zusammengebaut werden. Im neuen Jahr k├Ânnt Ihr sie dann sehen und ausprobieren.

    Christian Licht