K├Ânig der Samadhis

 39,90

Die enth├╝llte Gleichheit der Natur aller Ph├Ąnomene

Aus der englischen ├ťbersetzung von Peter Alan Roberts
ins Deutsche ├╝bertragen von Elmar R. Gruber

Edition Garchen Stiftung, M├╝nchen 2021
672 Seiten, Broschur, 17,5 x 24,5 cm

ISBN 978-3-945457-46-7

Vorr├Ątig

Artikelnummer: 500-213 Kategorien: , Schlagwort:

Beschreibung

Das Sutra vom K├Ânig der Samadhis ist eines der am h├Ąufi gsten zitierten Mahayana-Sutras im tibetischen Buddhismus. Eine schriftliche Form dieses Sutras liegt seit dem 2. oder 3. Jahrhundert in Indien vor, eine alte Sanskrit-Handschrift aus dem 6. oder 7. Jahrhundert wurde in Gilgit im heutigen Pakistan entdeckt. Es wurde im 5. und 6. Jahrhundert mehrmals ins Chinesische ├╝bersetzt, im 8. und 9. Jahrhundert ins Tibetische. Erstmals liegt es hier in deutscher Sprache vor.

Nach einer ├ťberlieferung der Kagy├╝pas wurde der Bodhisattva-K├Ânig Chandraprabhakumara, auf dessen Befragung des Buddhas das Sutra entstand, sp├Ąter als Gampopa wiedergeboren. Der Buddha selbst wurde als dessen Sch├╝ler Phagmodrupa geboren, um ihm bei der Verbreitung der Lehren des Sutras zu helfen. Deswegen ist dieses Sutra auch als ┬╗Chandras Leuchte┬ź ÔÇô Chandrapradipa-Sutra ÔÇô bekannt. In diesem Sutra hat der Buddha die Angewohnheit, viele Punkte durch Geschichten aus seinen fr├╝heren Leben zu illustrieren. Darauf geht Phagmodrupas und dessen Sch├╝ler Jigten Sumg├Âns h├Âchste Wertsch├Ątzung solcher Geschichten zur├╝ck.

In diesem Sutra wird der Begriff Samadhi nicht allein in seiner Bedeutung von Versenkung, Sammlung oder Meditation dargestellt. Samadhi bezeichnet hier auch eine ganze Reihe von buddhistischen Praktiken f├╝r Verhalten, Sichtweise, Motivation und Verwirklichung. Der Buddha sch├Âpft in einer sehr poetischen Sprache aus der F├╝lle seiner Erfahrungen und ber├╝hrt damit eine fast schon enzyklop├Ądisch anmutende Breite von Themen. Hauptthema aber ist die Erkenntnis der Gleichheit aller Erscheinungen, durch die allein die Welt ├╝berwunden wird.