Ursachen von Gl├╝ck und Leid

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Ein buddhistisches Handbuch zur Entwicklung von Weisheit und Mitgef├╝hl
von Khenchen K├Ânchog Gyaltsen Rinpoche

  • Drikung Kagy├╝ Verlag (DKV)
  • 1. Auflage 2004
  • 240 Seiten, 14 x 21 cm
  • Softcover, Klebebindung
  • ISBN: 3-933529-10-7 / 978-3-933529-10-7

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Beschreibung

├ťber das Buch

“Menschen besitzen die F├Ąhigkeit, Tugend zu entwickeln und Unwissenheit zu zerstreuen. Genau wegen diesem angeborenen Potential zur Erleuchtung k├Ânnen sich Menschen von Leid und all seinen Ursachen befreien. Deshalb sollten wir uns immer ├╝ber diese gl├╝ckliche Situation freuen, dass wir etwas ├╝ber das Leiden lernen k├Ânnen und dar├╝ber, wie wir uns davon befreien k├Ânnen.”
Das Buch ‘Ursachen von Gl├╝ck und Leid’ pr├Ąsentiert uns eine sehr genaue Lehre ├╝ber die Natur von Samsara und Nirvana. Es beinhaltet detaillierte Kapitel sowohl ├╝ber Leiden und Bodhicitta als auch ├╝ber wirkungsvolle Methoden der Reinigung und der ├ťbung von Bodhicitta.
Khenchen K├Ânchog Gyaltsen Rinpoche ist ein Abt der Drikung Kagy├╝ Linie des tibetischen Buddhismus. Er ist der Gr├╝nder des ‘Tibetan Meditation Center’ und weiteren Zentren in Nordamerika. Er ist Autor und ├ťbersetzer verschiedener B├╝cher wie ‘Great Kagy├╝ Masters’, ‘In Search of the Stainless Ambrosia’ (deutsche Ausgabe: ‘Auf der Suche nach dem Reinen Nektar des Langen Lebens’), ‘Garland of Mahamudra Practices’, ‘Prayer Flags’, ‘Jewel Treasury of Advice’ und ‘Jewel Ornament of Liberation’.

Inhalt

Vorwort
Einleitung
Kapitel 1: Die Kostbarkeit des menschlichen Lebens

Kapitel 2: Verg├Ąnglichkeit

Kapitel 3: Leiden
Die H├Âllenbereiche
Der Bereich der Hungergeister
Der Bereich der Tiere
Das Leiden des menschlichen Bereichs
Der Bereich der Halbg├Âtter
Der G├Âtterbereich
Zusammenfassung

Kapitel 4: Karma

Kapitel 5: Zuflucht

Kapitel 6: Bodhicitta
Die Vier Unermesslichen
ÔÇ×Liebevolle ZuneigungÔÇť
ÔÇ×Mitgef├╝hlÔÇť
ÔÇ×FreudeÔÇť
ÔÇ×GleichmutÔÇť
Relatives und absolutes Bodhicitta
Wie man Bodhicitta entwickelt
Die Praxis von Bodhicitta
Die gro├čen Ansammlungen
Die Sechs Paramitas
ÔÇ×GebenÔÇť
ÔÇ×Ethische DisziplinÔÇť
ÔÇ×GeduldÔÇť
ÔÇ×AusdauerÔÇť
ÔÇ×KonzentrationÔÇť
├äu├čeres abh├Ąngiges Entstehen
Inneres abh├Ąngiges Entstehen
ÔÇ×Transzendente WeisheitÔÇť

Kapitel 7: Der Dharma des Illusionsk├Ârpers
Studium und Praxis der Weisheit der Nicht-Dualit├Ąt
I.    Die Vorbereitungen
II.   Die Hauptpraxis
III.┬á Abschluss: Einf├╝hrung in die ├ťbung des Illusionsk├Ârper und der Nutzen der Praxis
Abschluss: Die Verwandlung von Leiden
und die Praktiken des Vajrayana

Anhang
Anhang I: Reinigungspraxis
Anhang II
├ťber Avalokiteshvara
Die Praxis des Avalokiteshvara
Anhang III: Kurze Erkl├Ąrung des Mantra OM MANI PADME HUNG
Anhang IV
├ťber die Gr├╝ne Tara
Die Praxis der Gr├╝nen Tara

Leseprobe

Die Sechs Paramitas

“Geduld”

Geduld hat nichts mit Passivit├Ąt, Unterw├╝rfigkeit, Faulheit oder Schw├Ąche zu tun. Die Vervollkommnung von Geduld ist statt dessen die St├Ąrkung von Mitgef├╝hl und Weisheit. Geduld geht mit einem stabilen Geist einher, einem Geist, der, frei von Furcht, hart auf die Erleuchtung hinarbeitet. Wenn Dinge getan werden k├Ânnen, werden sie zur rechten Zeit und am rechten Ort getan. Wenn sie nicht vollbracht werden k├Ânnen, macht es keinen Sinn, zornig und ungeduldig zu werden. “Die Geduld gleicht einer R├╝stung”, sagt Drikung Bhande, “der Zorn kann sie nicht durchdringen, und sie vermehrt alle tugendhaften Qualit├Ąten.”

Die Praxis der Geduld f├Ąllt in drei gro├če Kategorien: Geduld im Zusammenhang mit Menschen, Geduld im Zusammenhang mit Umst├Ąnden und Geduld im Zusammenhang mit dem Dharma. Zorn und Hass sind so gewaltig, dass sie unsere innere Ruhe vollkommen zerst├Âren k├Ânnen. Und nicht nur das, dar├╝ber hinaus zerst├Âren sie auch alles Heilsame, das wir ├╝ber Tausende von Leben oder gar ├äonen angesammelt haben (das wird im Bodhicharyavatara beschrieben). Alle ├╝ber einen Zeitraum von Tausenden von Kalpas angesammelte Tugend kann in nur einem Augenblick des Hasses vernichtet werden. Es gibt nichts ├ťbleres als Hass und keine gr├Â├čere innere St├Ąrke als die Geduld. Solange es Zorn, Hass und negative Emotionen in unserem Geist gibt, finden wir keinen Frieden, keine Tugend und kein Gl├╝ck. Ebenso wenig erleben wir Frieden in unserer Familie, unter unseren Freunden und in der Gesellschaft. Daher wollen wir uns jede nur erdenkliche M├╝he geben, achtsam zu bleiben und es diesen negativen Emotionen nicht erlauben, in unserem Bewusstsein Wurzeln zu schlagen.

Es steht geschrieben, dass unsere Feinde die Spiegelungen unseres eigenen negativen Karmas sind. Daher hat Atisha uns gewarnt: “Wenn du hasst, wie kannst du Geduld ├╝ben?” Diejenigen, die uns schaden, uns behindern und uns beschuldigen oder blamieren, geben uns eine Gelegenheit, Geduld zu ├╝ben; daf├╝r sollten wir dankbar sein. Durch diese Praxis bekommen wir die gro├če Gelegenheit, unser negatives Karma und unsere Verschleierungen zu reinigen. Durch diese Praxis k├Ânnen wir Verdienst und Weisheit ansammeln und gro├če geistige Kraft gewinnen. Daher sollten wir in unseren Feinden gro├če Lehrer f├╝r Geduld erkennen.

Manchmal sagen wir: “Der und der ist ein sehr guter Lehrer, aber sehr aufbrausend und leicht zornig.” Wie kann so jemand ein guter Lehrer sein? Durch Zorn zerst├Ârte Tugend ergibt negatives Karma, das viel schlimmer ist als das von Gier und Anhaftung geschaffene. Diejenigen mit guter Dharma-Praxis sollten also sanft sein wie Baumwolle und s├╝├č wie Backwerk, gleichzeitig aber fest in ihrer Disziplin, mit klarem Geist und frei von Verwirrung.

Wenn wir den Dharma studieren und praktizieren, werden uns viele H├Ąrten begegnen. Die K├Ąlte des Winters und die Hitze des Sommers machen die Dinge schwierig f├╝r die Praktizierenden. Wenn wir diesen Dingen ausgesetzt sind, m├╝ssen wir Geduld und Akzeptanz ├╝ben. Denn sonst werden wir, sobald uns im Schreinraum nur etwas kalt wird, es nicht ertragen k├Ânnen, nicht meditieren k├Ânnen und dann alles andere tun als zu meditieren. Was f├╝r schwache Praktizierende wir doch sind! Die Lebensgeschichten der gro├čen Meister, wie die von Buddha, Milarepa und anderen zeigen uns, wie brillant sie mit den H├Ąrten der Dharma-Praxis umgegangen sind. Wenn es leicht oder angenehm w├Ąre, k├Ânnte es jeder tun. Aber da wir uns hier in Samsara befinden, gibt es Dinge, die wir mit St├Ąrke und Klarheit ertragen m├╝ssen. Welcher Schwierigkeit wir auch begegnen, wir sollten sie akzeptieren und sie als Meditationspraxis zur Erleuchtung nutzen. Wir m├╝ssen un├╝berwindbaren Mut und gro├če Kraft durch die Praxis des Dharma entwickeln.

Der Buddha sagte, dass wir bereit sein m├╝ssen, durch ein Feld von Messern oder Feuer zu gehen, wenn wir den Dharma w├Ąhlen. Das bedeutet nicht, dass wir unn├Âtig leiden sollen; gemeint ist die Ebene von Verpflichtung, die wir eingehen m├╝ssen. Wir sollten dar├╝ber kontemplieren, dass wir eines Tages sterben m├╝ssen, und mit diesem Gedanken im Sinn sollten wir jede Situation akzeptieren, w├Ąhrend wir uns auf den Dharma konzentrieren.

Jigten Sumg├Ân verbrachte sieben Jahre im Retreat, und obwohl er die Reinkarnation des Buddha, von Nagarjuna und anderen gro├čen Bodhisattvas war, war er doch mit gro├čen H├Ąrten konfrontiert. Es mangelte ihm an Unterkunft, Kleidung und Nahrung, und doch widmete er sein ganzes Leben der Praxis. Nicht, dass er sich Kleidung, Nahrung und Unterkunft nicht h├Ątte verschaffen k├Ânnen, wenn er gewollt h├Ątte, das ist nicht der Punkt. Um Erleuchtung zu erlangen, muss der Geist voll auf den Dharma konzentriert sein.

Heutzutage m├Âgen wir denken, dass ein guter Guru sowohl in Samsara als auch im Dharma bewandert sein m├╝sse. Aber die beiden F├Ąhigkeiten schlie├čen sich gegenseitig aus. K├Ânnen Wasser und Feuer gleichzeitig am selben Fleck existieren? Bis sie nicht in Praxis verwandelt sind, stehen samsarische Aktivit├Ąten (die acht weltlichen Belange) im v├Âlligen Widerspruch zum Dharma. Nicht dass Milarepa keine Karriere im weltlichen Leben h├Ątte machen k├Ânnen. Er w├Ąre wohl sehr viel erfolgreicher gewesen als wir es sind. Der Punkt ist, dass Prestige und Reichtum f├╝r ihn keine erstrebenswerten Ziele waren. Darum widmete er einhundert Prozent seiner Zeit und Energie der Dharma-Praxis. Viele Jahre sa├č er in Meditation, h├Ąufig ohne Nahrung und Kleidung, das ging so weit, dass Menschen, die ihn sahen, erschreckt aufschrieen, weil sie ihn nicht f├╝r ein menschliches Wesen, sondern f├╝r einen Geist hielten. Milarepa praktizierte den Dharma mit einer derartig wilden und absoluten Entschlossenheit, dass er bis heute zu den inspirierendsten aller Praktizierenden geh├Ârt. Darum erinnern wir uns auch immer an den gro├čen Lehrer Milarepa, wenn wir selbst H├Ąrten erdulden m├╝ssen. Er war so unwillig, seine Zeit oder Energie mit samsarischen Aktivit├Ąten oder eitlem Geschw├Ątz zu vergeuden. Aber er war sehr geduldig und ertrug gro├če H├Ąrten, wenn es um die Dharma-Praxis ging.

Wenn wir den Dharma unter erschwerten Bedingungen praktizieren m├╝ssen, haben wir die besondere M├Âglichkeit, negatives Karma zu reinigen, Weisheit und Mitgef├╝hl zu entwickeln und sowohl k├Ârperlich als auch mental st├Ąrker zu werden. Die entsprechenden Methoden finden sich in der Praxis der Geduld im Zusammenhang mit dem Leiden. Sie beinhalten unter anderem das Benutzen von Leid als eine M├Âglichkeit zur Reinigung.

Die dritte Praxis der Geduld bezieht sich auf Mahamudra, allesdurchdringende Leerheit, Nicht-Selbst, den Illusionsk├Ârper und die grenzenlosen exzellenten Qualit├Ąten des Buddha. Werden sie missverstanden, k├Ânnen diese Ideen den Menschen Angst einjagen, wir m├╝ssen also darauf achten, dass das nicht geschieht. Erinnern wir uns, dass wir f├╝r viele Kalpas in den H├Âllenwelten wiedergeboren werden k├Ânnen, wenn wir eine missverstandene oder falsche Sichtweise entwickeln oder wenn wir die Lehren missbrauchen oder meiden. Falsche Sichtweisen sind daher letztlich schlimmer als die f├╝nf besonders schwerwiegenden unheilsamen Handlungen.

Atisha sprach einst zu einer Gruppe von M├Ânchen, die sehr asketisch und rein lebten. Die M├Ânche genossen die Lehren sehr, aber als Atisha ├╝ber Nicht-Selbst und die illusorische Natur der Ph├Ąnomene sprach, bekam es einer der M├Ânche mit der Angst und bat Atisha aufzuh├Âren. Atisha entgegnete: “Wenn man sich nicht in Bodhicitta ge├╝bt hat und daher keinen Fortschritt im Dharma mehr macht, reicht Disziplin allein nicht aus. Selbst zu Lebzeiten des Buddha ist es geschehen, dass einige M├Ânche, die ihn ├╝ber Leerheit sprechen h├Ârten, Blut erbrachen, starben und in den H├Âllenbereichen wiedergeboren wurden.” Wenn wir also die tiefgr├╝ndigen Lehren von Mahamudra h├Âren, sollten wir sie und die Lehrer von ganzem Herzen respektieren. Selbst wenn wir sie nicht verstehen, k├Ânnen wir einfach Wunschgebete sprechen, dass wir eines Tages in der Lage sein m├Âgen, diese Lehre zu verstehen und eine Gelegenheit finden, sie zu praktizieren. Das ist der Weg, uns aus der Verwirrung zu befreien und die endg├╝ltige Befreiung zu erlangen. Dies fasst das Studium und die Lehre der Geduld zusammen.

Rezension

Von diesem aktiven kleinen Verlag sind bereits einige interessante Editionenklassischer und moderner Texte in deutscher ├ťbersetzung erschienen, darunter bedeutende B├╝cher des tibetischen Meisters Khenchen K├Ânchog Gyaltsen Rinpoche. Der Autor, der unz├Ąhlige Quelltexte und Sadhanas ins Englische ├╝bersetzt hat, beherrscht die Sprache tiefgr├╝ndiger tibetisch-buddhistischer Unterweisungen aus dem Mahayana und Vajrayana und paart diese mit einem modernen und verst├Ąndlichen Stil.
Bei den “Ursachen” handelt es sich um ein breites Basiswerk f├╝r Leser und Praktizierende nicht nur aus den tibetischen Traditionen. Der deutschen Ausgabe liegt die sehr sch├Âne ├ťbersetzung von Tom Geist zugrunde, deren Titel im Englischen “Transformation of Suffering” die Einbeziehung von Hindernissen in den Pfad zur Erleuchtung vielleicht eher betont. Es geht aber um ein Verst├Ąndnis der Ursachen f├╝r unser gesamtes samsarisches Erleben und eben diese klare Gliederung bietet uns das “Hand”-Buch.
Die sogenannten “Vier Betrachtungen” ÔÇô ├╝ber (1) den kostbaren Menschenk├Ârper, (2) Verg├Ąnglichkeit, (3) Leiden im Samsara (im Buch besonders ausf├╝hrlich behandelt!) und (4) Karma ├Âffnen das Werk und rufen eindringlich zur Zuflucht und Dharma-Praxis auf. Besonders wird der gro├če tibetische Yogi Milarepa mit seinen Ges├Ąngen zitiert, etwa ├╝ber die Leiden von Geburt, Altern, Krankheit und Tod:
“Zum Zeitpunkt des Todes wirst du den Dharma brauchen. Wenn du die Praxis aufschiebst, verlierst du eine kostbare Gelegenheit. Daher ist es weise, eifrig zu ├╝ben” (S.67-68)
Zur H├Ąlfte des Buches angelangt, kommen im Kapitel Zuflucht wertvolle Anleitungen zum Dharma im Alltag, die als zentrales Gef├╝ge im stufenweisen Aufbau des Buches f├╝r jede(n) verst├Ąndlich sind:
“Niemals sollten Sie den Dharma als blo├čes Kuriosum oder als Relikt einer exotischen Kultur beachten. Sehen Sie ihn als das, was er ist: ein Weg, mit dem wir Samsara in Erleuchtung verwandeln k├Ânnen” (S.111)
Es folgen praktische Ratschl├Ąge, wie selbst das Leid ├╝berwunden und zur Ursache eines erleuchteten Geistes werden kann. Die Zeilen bewegen tief und bezeugen die wahrhaft f├╝rsorgliche G├╝te des Autors.
Danach folgt der l├Ąngste Abschnitt, Bodhicitta (Erleuchtungsgeist), ├╝ber die in allen Mahayana Schulen bekannten “Vier Unermesslichen (Geisteshaltungen)”, eine Beschreibung von relativem und absolutem Bodhicitta sowie den sechs Paramitas (vollkommene Qualit├Ąten) als Bestandteil jedes ├ťbungspfades.
Im Schlussdrittel des Buches werden einige kurze Rituale aus dem Vajrayana, z. B. eine kurze Chenresig- (Skrt. Avalokiteshvara) und Tara-Praxis vorgestellt und erkl├Ąrt. Im Kapitel “Der Dharma des Illusionsk├Ârpers” werden auch erfahrenere Meditierende angesprochen, die nach Beendigung der vorbereitenden ├ťbungen die sog. “Sechs Yogas von Naropa” praktizieren.
Ein ausf├╝hrliches Glossar rundet das viele Themen des Dharma umfassende Buch mit weiteren Erl├Ąuterungen ab. Ein Buch, das au├čerdem durch seine liebevolle Gestaltung sehr bereichert.

N. Selo

Zus├Ątzliche Informationen

Buchausf├╝hrung

Buch, eBook