Der Mahamudra-Meister DjetsĂŒn Gampopa

 24,90

Aus fĂŒnf tibetischen Quellen zusammengestellt und ĂŒbersetzt
von Tilmann Borghardt (Sönam LhĂŒndrup)

Norbu Verlag, 2019
Gebunden, 216 Seiten, 21 x 13,9 cm

VorrÀtig

Artikelnummer: 550-026 Kategorien: ,

Beschreibung

FĂŒr diese neue Biografie wurden fĂŒnf tibetische Quellen miteinander verglichen und darin eingearbeitet. Sie eröffnet einen verlĂ€sslichen Zugang zum Leben und Wirken des buddhistischen Meisters DjetsĂŒn Gampopa (1079–1153).
Bisher ist nur wenig ĂŒber Gampopa, einen wichtigen BegrĂŒnder der tibetischen KagyĂŒ-Tradition bekannt. Er ist dafĂŒr bekannt, den Stufenweg der Kadampa-Tradition mit Vajrayana- und Mahamudra-Praxis verbunden zu haben. Damit prĂ€gte er einen neuen Lehrstil in Tibet: Die meisten SchĂŒler fĂŒhrte er auf dem Stufenweg schrittweise an die Mahamudra-Praxis heran und lehrte sie auch die Methoden des Vajrayana.
Besonders begabte SchĂŒler ließ er jedoch nur wenige Jahre die Grundlagen des buddhistischen Geistestrainings studieren und machte sie dann, nach Abschluss der Vorbereitungen, direkt mit der Natur des Geistes vertraut. Danach schickte er sie mit prĂ€gnanten ErklĂ€rungen zur Praxis auf die Natur des Geistes in mehrmonatige oder gar mehrjĂ€hrige Klausuren, ohne ihnen zusĂ€tzlich tantrische ErmĂ€chtigungen zu geben. Er lehrte auf diese Weise erstaunlich viele SchĂŒler diese Art der Mahāmudrā-Praxis, d. h. ein natĂŒrliches Verweilen im Sosein, ohne dabei zusĂ€tzlich tantrische Methoden einzusetzen. Vor Gampopa gab es dieses direkte Vorgehen in Tibet offenbar noch nicht, obwohl sich Hinweise darauf bereits beim Stammvater des Mahāmudrā finden, dem indischen Meister Saraha, der vermutlich im 2. Jh. n. Chr. lebte.
(aus EinfĂŒhrung und Klappentext)

Neben einer chronologisch vorgehenden ErzĂ€hlung der Biographie Gampopas findet sich eine informative EinfĂŒhrung, die Basisinformationen zur KagyĂŒ-Linie und  zum grundsĂ€tzlichen Charakter tibetischer „spiritueller Biographien“ enthĂ€lt. Ein „Zeitachse von Gampopas Leben“ sowie Quellenangaben und Literaturhinweise im Anhang vervollstĂ€ndigen das Werk.