Editorial 2/2018

Liebe Mitglieder und Freunde,

der Winter verabschiedet sich so langsam und damit hoffentlich auch die große ErkĂ€ltungs- und Grippewelle, die viele ĂŒber lĂ€ngere Zeit hartnĂ€ckig im Bett gehalten hat. So sollte man seine LebenskrĂ€fte wieder sammeln und womit geht das besser als mit einem Buddha Amitayus Retreat. Drubpön Kunsang wird es Ende MĂ€rz leiten, nachdem er die notwendigen Übertragungen gegeben hat.

Irgendwann wird es aber mit Sicherheit dazu kommen, dass unsere Lebenskraft natĂŒrlicherweise schwindet und unser Bewusstsein diesen Körper verlassen muss. Im tibetischen Totenbuch (tib. Bardo Thödröl) werden die AblĂ€ufe des Sterbens, des Zwischenzustandes (tib. Bardo) und der Wiedergeburt genau beschrieben. Ven. Lho Ontul Rinpoche wird mit UnterstĂŒtzung seines Sohnes Ratna Rinpoche eine Einweihung in die hundert friedvollen und kraftvollen Erscheinungen (tib. Shitro) des Bardo geben und eine entsprechende Meditation lehren. Am 1. Mai können wir eine mĂŒndliche Übertragung des Bardo Thödröl erhalten.

TĂ€ndsin T. Karuna gibt in einem Vortrag am Mittwoch, dem 11. April, um 19 Uhr eine EinfĂŒhrung in das Thema, so dass man mit einem besseren VerstĂ€ndnis der Shitro-Einweihung folgen kann.  In einem Tagesseminar am 23. Juni gibt sie ergĂ€nzende ErklĂ€rungen und fĂŒhrt die von Ven. Ontul Rinpoche gegebene Shitro-Praxis mit den Teilnehmenden aus.

Khenpo Tamphel setzt Ende Mai die Unterweisungen zum Gongchig fort. Auch wenn man bei den ersten beiden Seminaren nicht anwesend war, macht es Sinn zu kommen und sich mit den tiefgrĂŒndigen Aussagen von Jigten Sumgön zu befassen, die Khenpo-la gut verstĂ€ndlich vermittelt. Er erklĂ€rt dabei den philosophischen Hintergrund und gibt uns eine Idee von der Besonderheit der Aussagen.

FĂŒr Neu-Interessierte  sei hier neben den einmaligen Veranstaltungen insbesondere auf den regelmĂ€ĂŸigen Kurs am Mittwochabend um 19 Uhr, das Tonglen-Seminar am 6. Mai und das EinfĂŒhrungsseminar am 19. Mai hingewiesen.

Wir wĂŒnschen Euch einen die Lebensgeister erweckenden FrĂŒhling

Christian Licht