BewĂ€hrtes und Neues – Bericht von der Mitgliederversammlung 2014

„Alle Jahre wieder….“ könnte man denken und bezĂŒglich der Struktur einer Mitgliederversammlung liegt man da auch gar nicht falsch. Was allerdings die Angebote, AktivitĂ€ten und Inhalte des Zentrums angeht – und darum geht es uns – gibt es immer wieder etwas anders und bringt neben BewĂ€hrtem auch immer wieder Neues mit sich.

Das Zentrum ist jetzt 30+ und die turbulente Kinder- und Jugendzeit haben einige Erfahrungen und ein förderliches Umfeld entstehen lassen, die sich als gute Basis erwiesen haben. Darauf bauen wir auf und das ein oder andere manchmal auch um.

Die AktivitÀten des letzten Jahres

ZunĂ€chst ganz kurz einige Daten aus 2013 fĂŒr die Statistik. Es gab:

  • 15 VortrĂ€ge und 5 Filmabende
  • 7 Abende „Spirituelle Praxis fĂŒr andere“
  • 8 Abende mit festlichen Darbringungen und Rezitationen
  • 8 regelmĂ€ĂŸige Kurse pro Woche
  • 6 Seminare mit buddhistischen Lehrern
  • 10 Tagesseminare des Praxis- und Studienprogramms
  • 8 Tagesseminare und 12 Praxistage
  • 7 Besuchergruppen und Schulklassen

Ein breites Angebot ist zusammengekommen und wir können uns freuen und auch ein bisschen stolz sein, dass dies alles möglich war. Es ist nicht immer leicht, den Interessen der TeilnehmerInnen gerecht zu werden und gleichzeitig die buddhistische Lehre nicht so zu verbiegen, dass sie nur dem Zeitgeist oder ganz bestimmten Erwartungen entspricht. Letztendlich geht es im Dharma nicht um ein Samsara light, sondern um die vollstÀndige Befreiung vom Leiden, wie klein die Schritte in diese Richtung auch immer sein mögen.

Einige besondere AktivitĂ€ten außerhalb des oben aufgefĂŒhrten Zentrums­angebotes möchte ich hier noch in Erinnerung rufen:

An der Vorbereitung und DurchfĂŒhrung der ersten gemeinsamen Vesakh-Feier mit anderen buddhistischen Gemeinschaften der Region Aachen war das Zentrum im Juni 2013 maßgeblich beteiligt.

In der Öffentlichkeit war das Zentrum beim Stadtteilfest, bei Aktionstag der Vereine und beim Tag der Integration mit einem Stand vertreten. Zudem sind wir im Dialog der Religionen und im christlich-buddhistischen Dialog im Bistum Aachen und Köln aktiv.

Es gĂ€be noch Vieles mehr zu nennen – von der UnterstĂŒtzung von buddhistischen Klöstern in Indien und Nepal bis hin zum Drikung KagyĂŒ Verlag und dem Mandala Dharma Shop – was auf der Mitgliederversammlung vorgestellt wurde, aber hier den Rahmen sprengen wĂŒrde. Auf Wunsch senden wir gern den TĂ€tigkeitsbericht zu.

Die Finanzen

Wie im „Bericht aus dem Zentrum“ im letzten Rundbrief schon prognostiziert, konnten wir das Jahr aufgrund einzelner höherer Spenden mit einem nur leichten, nicht kritischen Defizit abschließen. Das Bestreben, das Zentrum auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, ist aber weiterhin ein wichtiges Anliegen, denn aus Erfahrung wissen wir, dass das Spendenaufkommen stark schwanken kann. Daher ist es wichtig, weitere Personen zu motivieren, regelmĂ€ĂŸig einen Beitrag zu zahlen. Aber auch einmalige Spenden werden weiterhin benötigt, um LĂŒcken in der Bilanz zu schließen, solange die regelmĂ€ĂŸigen BeitrĂ€ge und Einnahmen dafĂŒr nicht ausreichen. Wir sind fĂŒr jeden dankbar, der die AktivitĂ€ten des Zentrums unterstĂŒtzen kann, um das Zentrum zu stabilisieren.

Dank an alle Aktiven und Förderer

Wenn wir vom Zentrum sprechen, so ist dies – wie wir aus der buddhistischen Lehre kennen – nur eine Benennung, nichts was aus sich heraus existiert. Was sich dahinter verbirgt, ist mehr als nur das Zentrumshaus, die AktivitĂ€ten oder einzelne Personen. Es ist das Zusammenspiel von vielen Ursachen und Bedingungen, durch die etwas entsteht – ein kreativer Prozess.

Allen, die daran beteiligt sind – sei es durch ihre spirituelle Inspiration, ihre ideelle oder finanzielle UnterstĂŒtzung oder ihre aktive Mitarbeit – danken wir von ganzem Herzen. Es ist manchmal schwer zu erkennen, welche heilsamen Auswirkungen von den AktivitĂ€ten ausgehen, aber wenn alle Beteiligten mit einer guten oder reinen Motivation handeln, werden die Resultate ohne Zweifel fĂŒr Andere wie fĂŒr sich selbst langfristig von Nutzen sein. So möchten wir alle bitten und ermutigen, auch in der Zukunft daran mit zu wirken, dass sich die AktivitĂ€ten des Zentrums auf einer stabilen Grundlage weiter entwickeln können.

Christian Licht